Grundunterweisung (Unfallverhütungsvorschriften)

 

Bildungsziel und Einsatzbereiche

Die überwiegende Zahl von Arbeitsunfällen hat ihre Ursache in menschlichem Fehlverhalten, nicht zu verwechseln mit menschlichem Versagen. Daher gilt es, zur Vermeidung von Unfällen oder Störfällen, beim Verhalten der Mitarbeiter anzusetzen. Dieser Erkenntnis hat der Gesetzgeber mit Einführung des § 12 Arbeitsschutzgesetz Rechnung getragen. Hiernach haben Arbeitgeber oder die verantwortlichen Personen ihre Beschäftigten ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu unterweisen bzw. durch fachkundige Personen (wie z. B. Betriebsarzt oder SiFa / FaSi) unterweisen zu lassen.

Zweck der Unterweisung ist, dass der Beschäftigte eine Sicherheits- und Gesundheitsgefährdung erkennt und dann entsprechend der vorgesehenen Schutzmaßnahmen handeln kann. Voraussetzung für ein sicherheitsgerechtes Verhalten ist somit

  • die umfassende Information der Beschäftigten über die Gefahren an ihrem Arbeitsplatz
  • die Motivation der Beschäftigten zu sicherheitsgerechtem Verhalten
  • die richtige Zuordnung der Beschäftigten zu Tätigkeiten (Ausbildung, Erfahrung, Sachkunde, körperliche Eigenschaften) zur Gewährleistung der Einhaltung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

 

Inhalte / Qualifikation

  • Was fordert der Gesetzgeber? 
  • Arbeitsunfall
  • PSA, Hautschutz       
  • Elektrische Betriebsmittel
  • Wegeunfall
  • Arbeiten mit Leitern
  • Berufskrankheit
  • Brandschutz
  • Verhalten nach Unfällen - Erste Hilfe
  • Lärm
  • Lagerung von Druckgasflaschen
  • Suchtmittel
  • Umgang mit Gefahrenstoffen

 

Beginn

auf Anfrage

 

Dauer

1,5 Stunden (ggf. auch Inhouseschulung)

 

Voraussetzungen

keine

 

Kosten

auf Anfrage

 

Hinweis

Die Ausbildung wird von Fachkräften für Arbeitssicherheit mit langjähriger Erfahrung durchgeführt.